Innenstadt und Ramsee
Wochenmarkt und Stadtpark (Verna-Park)
Die Rüsselsheimer Innenstadt ist zwar von überschaubarer Größe, gleichzeitig aber äußerst abwechslungsreich und vielseitig - genaues Hinsehen lohnt sich. Parallel zur wichtigen Bahnstrecke Mainz / Wiesbaden - Frankfurt und dem zu Spaziergängen einladenden Mainufer erstreckt sich die „City“ mit Fußgängerzone, zahlreichen Fach- und Einzelhandelsgeschäften, Cafés und Restaurants, Kulturangeboten, privaten und öffentlichen Dienstleistungseinrichtungen und natürlich mit Bahnhof und zentralem Busbahnhof. Jeden Dienstag und Samstag ist Wochenmarkt auf dem Marktplatz am Rathaus. Und der zentral gelegene Stadtpark (Verna-Park) lädt zum Verweilen ein.
Junges Wohnen in Citylage
Gleichzeitig beherbergen Innenstadt und angrenzende Viertel bezahlbaren Wohnraum mit hoher Lebensqualität. Auch in den oberen Etagen vieler Geschäftshäuser befinden sich Wohnungen. Wochenmarkt und Fußgängerzone sind in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar. Außerdem wurde die Innenstadt in den vergangenen Jahren weiterentwickelt. Ihre Attraktivität hat sich durch etliche Maßnahmen und Initiativen zusätzlich gesteigert. So bietet der überdachte Löwenplatz mit Gastronomie und vielfältigem Veranstaltungsprogramm das ganze Jahr über einen beliebten Treffpunkt. Der moderne Neubau von Bahnhof und Omnibusbahnhof stellt zusammen mit dem ebenfalls zeitgemäß umgestalteten Bahnhofsvorplatz eine neue Visitenkarte für die Stadt dar. Im Umfeld des neuen Bahnhofs werden weitere Gebäude saniert.
Auf gute Nachbarschaft
Nur wenige Gehminuten vom Bahnhof ist ein Wohnpark mit besonderem Angebot für junge Familien entstanden: Kostengünstige Doppel- und Reihenhäuser werden durch einen benachbarten Sportkindergarten ergänzt, in dem Kinder im Vorschulalter spielerisch ihre motorischen Fähigkeiten erproben können. Die Baustruktur in den benachbarten Wohngebieten Geiersbühl, Ramsee und Westend besteht überwiegend aus Zwei- und Dreifamilienhäusern mit angeschlossenen Gärten, deren Entstehungszeit hauptsächlich in den Jahren von 1930 bis 1950 liegt. Grundstücke und Gebäude in diesen Innenstadtrandbezirken sind meist in privatem Besitz – eine Tatsache, die starke Bindung und Identität unter den Bewohnern entstehen lässt.
Gewachsene Kulturlandschaft
Das „Altwerk“ der Adam Opel GmbH ist eine besondere architektonische und industriegeschichtliche Sehenswürdigkeit. Die langen roten Backsteinfassaden und das mächtige Entree des Hauptportals tragen typische Züge des Jugendstils. Hier, südlich der Fußgängerzone, wird die über rund 100 Jahre gewachsene Verbindung zwischen Stadt und Automobilwerk besonders deutlich. Eine weitere Besonderheit ist der im Stil englischer Landschaftsgärten angelegte Stadtpark (Verna-Park) mit zahlreichen spätromantischen Elementen wie z.B. Teich, Gartenpavillon, Vogelhaus und künstlicher Burgruine. Der nördliche Ausgang des Stadtparks führt direkt auf die landschaftlich reizvollen Mainuferwiesen mit schönem Baumbestand, Sport- und Bolzplätzen. Ebenfalls nur wenige Schritte entfernt ist die Festungsanlage aus dem 12. Jahrhundert, in dessen Mauern das städtische Industriemuseum untergebracht ist. Zwischen Festung und Stadtpark liegen das „Palais Verna“ und das Kunstzentrum Opelvillen, das zeitgenössische Kunst und klassische Moderne zeigt und in dem auch andere kulturelle Veranstaltungen von Rang stattfinden.


