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Bildcollage Eindrücke aus Rüsselsheim

Kultur

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KulturMuseum Route der Industriekultur

Route der Industriekultur Rhein-Main

Die Route der Industriekultur Rhein-Main erstreckt sich von Miltenberg im Osten entlang des Mains und Rheins bis nach Bingen im Westen. Und mittendrin befindet sich Rüsselsheim, wo wichtige Impulse zur Begründung der Route im Jahr 2001 gesetzt wurden. Opel-Werk und Opelvillen liegen quasi im Herzen der Strecke und sind ein guter Ausgangspunkt für die Erforschung des Rhein-Main-Gebiets.

Ziel der Route der Industriekultur ist es, die zahlreichen industriellen Baudenkmäler, die sich im Bereich der Flüsse Main und Rhein befinden, ins Bewusstsein der Bevölkerung und der Besucher zu rücken. Denn der industrielle Aufschwung ab der Mitte des 19. Jahrhunderts und der damit verbundene wirtschaftliche Boom hat sich entscheidend auf die Region und ihre Menschen ausgewirkt.

In Rüsselsheim zeigt das Opel-Werk Baustile aus 130 Jahren. Beginnend am Hauptportal am Bahnhof ist das Werk Stück für Stück und mit unterschiedlichen Baustilen weiter nach Westen gewachsen. Auch die Opelvillen sind mit dem Namen des Firmengründers Adam Opel verbunden. Der vierte Sohn, Fritz Opel, kaufte 1920 die Villa Wenske und ließ 1931/32 die zweite Villa, das Herrenhaus, erbauen. Nach einer wechselvollen Geschichte als Sitz des Krankenhauses und Amtsgerichts beherbergen die Villen heute das Zentrum für Kunst, das die Stiftung Opelvillen ins Leben gerufen hat.

In der Region sind die Adler-Werke in Frankfurt, die Lederwarenfabrik in Offenbach oder das Elektrizitätswerk in Bingen nicht nur unter dem baulichen Aspekt eindrucksvoll. In all diesen Gebäuden haben während der wirtschaftlichen Blütezeit tausende von Menschen auf dem neuesten Stand der Technik gearbeitet. Stolz und Erinnerungen verbinden noch heute viele Menschen, die dort gearbeitet haben, sowie ihre Nachkommen mit den eindrucksvollen Gebäuden.

Die Verbindung der Sozial- mit der Industriegeschichte wird im Rahmen der Route der Industriekultur beispielhaft aufgezeigt. Hinzu kommt die Architekturgeschichte, weil die Industriedenkmäler die unterschiedlichsten Epochen widerspiegeln: von Historismus, Neoklassizismus bis hin zur Bauhausepoche.

Zur Bespielung der Denkmäler der Route der Industriekultur findet ein wechselndes Programm statt, das der Planungsverband Ballungsraum Frankfurt Rhein-Main organisiert. Weitere Informationen gibt es unter www.route-der-industriekultur-rhein-main.de/


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