Interne Navigation: Zum Inhalt dieser Seite | Zur Hauptnavigation. | Zum Seitenanfang
Seitenanfang:
Inhalt dieser Seite:
Bildcollage Eindrücke aus Rüsselsheim

Die Stadt

Sie befinden sich hier:
Die StadtStadtteile Königstädten

Königstädten

Zur Geschichte

Um 830 wurde Königstädten erstmals schriftlich erwähnt und bis zum 14. Jahrhundert "Stetin", "Steden" oder ähnlich genannt. Begütert waren hier die Mönche des Klosters Eberbach. Ab dem 15. Jahrhundert übten vor allem die Grafen von Isenburg-Birstein die Herrschaft über Königstädten aus, bevor der Ort 1642 an Hessen-Darmstadt abgetreten wurde; faktisch allerdings erst durch den Entscheid einer kaiserlichen Kommission. Vor allem war Königstädten für seinen neuen Inhaber durch seinen Wald von Bedeutung gewesen, der 1927 noch eine Fläche von rund 1.300 Hektar umfasste.
In der Reformationszeit evangelisiert, wurde das Dorf während des Dreißigjährigen Krieges in Mitleidenschaft gezogen, sodass nur wenige Häuser diese Zeit überdauerten. In Königstädten überragte die Agrarwirtschaft bis weit in das 20. Jahrhundert hinein alle übrigen Gewerbe an Bedeutung. Im Zweiten Weltkrieg, am 13. August 1944, wurde der Ort weitgehend zerstört. Nach dem Wiederaufbau ist die Gemeinde, aus der ein großer Teil der Bevölkerung bei Opel Beschäftigung gefunden hatte, im Jahre 1956 mit damals rund 2500 Einwohnerinnen und Einwohnern nach Rüsselsheim eingemeindet worden.


Heute...

...ist die Einwohnerzahl auf rund 8.500 angewachsen. Es herrscht ein reges Vereinsleben mit langjähriger Tradition. Besonderer Höhepunkt im Jahr ist die Kerb. Mit wohnortnahen Einkaufsmöglichkeiten, Gaststätten, Jugendräumen und einer Stadtteilbücherei gibt es in Königstädten ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm. In den Sportstätten wird ein breites Spektrum an Sportarten angeboten.

Direkt an Königstädten grenzt das Naturschutzgebiet Mönchbruch mit einzigartiger Flora und Fauna. Alte Eichen, Erlenbrüche und Wassergräben zeichnen die Landschaft dort aus. Die Ortschaft Nauheim ist von Königstädten aus auf landschaftlich reizvollen Wegen zu erreichen. Der artenreiche Wald und die landwirtschaftlichen Wege entlang an Streuobstwiesen und Freizeitgärten laden zum Spazierengehen ein. Der Alte Waldsee neben der Werkstätte für Behinderte ist ebenfalls ein Ort zum Ausruhen und Verweilen. Mit dem Fahrrad gelangt man nach wenigen Kilometern auf die Regionalparkroute, die auf ruhigen Wegen nach Mainz, Frankfurt und Aschaffenburg führt.


Interne Navigation: Zum Inhalt dieser Seite | Zur Hauptnavigation. | Zum Seitenanfang